Die Geschichte unseres Reyches - in Stichworten

Quellen:  Fechsung von EZ Rt. Tut-nix anläßlich des 25. Reychsgeburtstages am 10.11. 1998, das Buch "Chronik Allschlaraffia" von  1984,
viele Hinweise unseres  Reychs-Archivars Rt. Terrinus sowie eigene Recherchen und Erfahrungen des Verfassers. 


Erntemond a.U. 112 (1971):

In Stammtischgesprächen einiger ansässiger Schlaraffen wurde der Beschluß zur Gründung eines Feldlagers gefasst.
Es handelte sich wohl um die Ritter Lutzifex, Tilman, Umbra, Staff, und Morgenblau.
Als möglicher späterer Reychsname wurde "Porta Algoviae das Maureych" erwogen.
Jedenfalls begann ab diesem Zeitpunkt die Werbung von Interessenten.

25. Windmond a.U. 112:

Erste Zusammenkunft des Feldlagers im Hotel "Adler" zu Memmingen.
Das Protokoll fechste Rt. Tilman. Es wird dort von 11 Gastrecken vermeldet.

3. Christmond a.U. 112:

Die Gründung des Feldlagers wurde von unserem Mutterreych "Imma Algoviae" dem Allschlaraffenrat bekannt gegeben.

7. Ostermond a.U. 114 (1973):

Unser Mutterreych beantragte offiziell die Gründungsbewilligung beim Allschlaraffenrat.

23. Wonnemond a.U. 114:

Die Bewilligung ist eingetroffen  vom ASR.

10. Windmond a.U. 114:

Gründungsfeyer in den der "Burg" (einem heute nicht mehr existierenden  Gebäude mit Gastronomie und dem damals größten Saal von Memmingen beim Ulmer Tor).
Anwesend waren die Allschlaraffenräte Lenau, Florett und Amourl sowie 250 Gastrecken aus 55 Reychen.

Gründungsritter waren letztlich die Ritter Tondram aus d.h.R. Wiesbadensia, Urschmiß aus d.h.R. Waterkant, Morgenblau aus d.h.R. Orbaha Chattensis,
Tilmann aus d.h.R. Imma Algoviae, Umbra aus d.h.R. Cambodumum und Lutzifex aus d.h.R. Truna Bavariae.
Einige von ihnen und weitere 
weitere 14  präsumptive Erzschlaraffen legten ihr Treueversprechen für die nun "Bey den Sieben Schwaben" genannte neue Coloney ab.
Insgesamt waren es dann die Ritter Lutzifex, Tilman, Umbra, Staff, Verserich, Tut-nix, Treufex, Päd-Ikaros, Ku-h-rat, Harmofilius, Turmostat,
Quell-her, Dentoman, Ko-Tangens, Theopaukus, Don Basso, Doppelhaar und Kunstschmied.

a.U. 115 (1974):

Umzug unserer Burg in das Nebenzimmer des Gasthauses "Waldhorn",
dessen Hospes der spätere Ritter Terrinus war. 
(Zu sehen ist diese Burg durch Klicken auf den unterstrichenen Text; das gilt auch analog für die weiteren unterstrichenen Texte).

8. Windmond a.U. 116 (1975):

Feyerliche Sanktionsfeyer, zelebriert von Patriarch Lenau. Wiederum in der "Burg". Wir begrüßten dazu 173 Gastrecken aus 50 Reychen!
Die Sanktions-Bulle wurde seitens des Allschlaraffenrates von den Rittern Musi der Filius aus d.h.R. Vindobona, Lenau von Mogul-Persiflagien aus d.h.R. Monachia
sowie von Rt. Florett der Rostrastege aus d.h.R. Stutgardia unterzeichnet. In ihr werden diese als Gründungsritter benannt.

Wir waren nun endlich ein Reych und haben seitdem den Namen "Schlaraffia Bey den Sieben Schwaben" mit der Reychs-Nummer 382.

Folgende Winterungen:

Dass das Reych florierte, kann man zum Beispiel daran erkennen, dass es berühmte Kulinarische Sippungen gab.
Ein Beispiel dazu ist durch Klicken auf den Text "Atzungskarte" zu sehen.

a.U. 120 (1979):

Übersiedelung in das Nebenzimmer des Gasthauses "Weiherhaus" in Buxheim.
Wie schon im "Waldhorn", musste vor jeder Sippung der Saal schlaraffisch hergerichtet und danach natürlich wieder aufgeräumt werden.
Jetzt war aber dazu die Junkertafel gefordert!

28. Ostermond a.U. 125 (1984):

Zehntes Gründungsfest in der neu erstellten "Stadthalle" im Memmingen. Der Allschlaraffenrat Jur-Ass verlieh dem Reych den AHA-Orden.
Wie gewaltig dieses Fest war, kann daran erkannt werden, daß 194 Gastrecken aus 71 Reychen mitfeierten!

a.U. 120 (1979):

Für einige Monate musste das Reych wieder umziehen, da das "Weiherhaus" umgebaut wurde.
Freundliche Aufnahme erhielten wir in den Räumen der "Lebenshilfe" im Stadtteil "Hühnerberg".
Danach ging das Sippen wieder im "Weiherhaus" weiter.

26. Lenzmond a.U. 126 (1985):

Erste Besichtigung einer eventuellen neuen Burg in den Kellergewölben des Küchlin-Hauses.
Dieses uralte Gebäude in der Altstadt von Memmingen wurde gerade im Zuge des Neubaus der Stadthalle restauriert.
Der Vertrag zur Anmietung der Räumlichkeit wurde in den folgenden Monden abgeschlossen.


a.U. 126 und 127:

Ausgestaltung der neuen Burg durch viel Arbeit und Spenden der Sassen.

20. Lenzmond a.U. 127 (1986):

Erste Sippung in unserer neuen, nur von uns genutzte Burg im Küchlinhaus
Alle Burg-Sorgen schienen vergessen. Eine schöne Zeit des Sippens begann.

Hornung a.U. 134 (1993):

Der neue Besitzer unserer Burg hat den Pachtvertrag  kurzfristig und recht unschön gekündigt.
Wir mussten blitzschnell alles Mobiliar irgendwo einlagern.
So manche Sassen stellten dafür in dankenswerter Weise ihre eigenen Kellerräume zur Verfügung.
Wir wichen wieder in eine "Notburg" aus, und zwar in das uns ja schon bekannte Nebenzimmer des Gasthauses "Weiherhaus" in Buxheim.

Lethmond a.U. 134:

Es schien sich eine neue eigene Burg mit langfristigem Pachtvertrag anzubieten, und zwar im "Fuggerbau" in Memmingen.
Reichlich spät stellte es sich aber dann heraus, dass das keine gute Lösung gewesen wäre.
So mussten bereits geschlossene Verträge wieder aufgelöst werden.
Die entstandenen Kosten brachten viel Zwist und beinahe den finanziellen Ruin des Reyches.

8. Eismond a.U. 135 (1994):

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge hatten wir als Mutterreych die große Ehre,
zur Gründungsfeyer der Coloney "In Frundsbergs Mauern" in Mindelheim einzuladen.

Lethemond a.U. 135:

Eine neue "Notburg" war gefunden:
Es war der später als "Winkelburg" bekannt gewordener "Bacchuskeller" des Hotels "Weißes Ross" in Memmingen.
Dort konnten wir uns von dem "Fuggerbau-Desaster" wieder erholen.
Die Junkertafel allerdings musste wieder vor und nach jeder Sippung schwer schuften!

Frühjahr a.U. 137 (1996):

Unser damaliger profaner Vereinsvorstand Rt. Köt-Wi schloss mit der Stadt Memmingen einen langfristigen Mietvertrag ab
zu einer neuen Burg im Keller des "Antonierhauses", das damals von der Stadt von Grund auf renoviert wurde.

Sommerung a.U. 137:

Eine Handvoll junger Sassen (hauptsächlich von der damaligen Junkertafel!) bauten in vielen, vielen Stunden Arbeit
den angemieteten Keller in eine schöne Burg um.
Die Möbel und Lampen der früheren Burg im Küchlinhaus konnten dazu wieder weitgehend verwendet werden.

Lethemond a.U. 137:

Weihe der neuen Burg im Antonierhaus

19. Windmond a.U. 139 (1998):

25-jähriger Reychs-Geburtstag. Er wurde im Saal des Antonierhauses begangen.
Gemäß Spiegel wurden allen Erzschlaraffen der Ursippen-Orden verliehen.
Eingeritten waren 69 Gastrecken aus 16 Reychen.


5. Windmond a.U. 141 (2000):

Das anlässlich des Bezuges der neuen Burg verfügte strikte Rauchverbot wurde endlich wieder gelockert.
Nicht nur dem einen oder anderen Sassen unseres eigenen Reyches,
sondern auch so manchem einreitenden Recken fiel "ein Stein vom Herzen".

Sommerung a.U. 143 (2002):

Auf Anregung unseres Kn. 49 (dem späteren Rt. Kontrapunkt) geschahen erste größere Veränderungen in unserer Burg:
Ein neues Clavizimbel wurde beschafft und (so, wie es ursprünglich vorgesehen war) neben dem Thron postiert.
Um dafür Platz zu schaffen, mussten vorher weitere Umstellungen stattfinden. 


20. Windmond a.U.144 (2003):

Es wurde geplant, das 30. Stiftungsfest "Im großen Rahmen" zu feiern.
Dazu wurde der Saal des Antonierhauses gar festlich geschmückt. Und er füllte sich bis zum letzten Platz.
Es ritten 95 Gastrecken aus 20 Reychen ein! Darunter neun Ritter,
die bereits bei der Sippung mit der Nummer "Eins", also unserer Coloney-Gründung, anwesend waren.
Es waren dies (nach Reychen): Unser ER Pampel (64), unser ER Blitzfex (114), der Rt. Gipsi (207),
unser ER Clafurio (281), unser ER Lo Kales (281), unser ER Rumex (281), unser ER Spyrochus (287),
Rt. Vitruvio (287) und unser ER Bazi (332). 
Außerdem waren alle noch lebenden Erzschlaraffen, die unserem Bund treu geblieben sind, anwesend:
Das waren die Ritter Dentoman (jetzt 410), Ko-Tangens (382), Kunstschmied (jetzt 410), Theopaukus (382) und Tut-nix (382).
Außerdem waren "hochkarätige" profane Gäste anwesend.
So der Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger und der dritte Bürgermeister Josef M. Lang von der Stadt Memmingen
sowie der Landrat des Landkreises Unterallgäu: Dr. Hermann Haisch.
Während der gesamten Sippung fungierte Rt. Pantschnix.

Nachtrag a.U. 151 (2010): Die Ritter Gipsi, Vitruvio und Kunstschmied sind inzwischen auch Ehrenritter unseres Reyches.


Weitere Informationen:

Wer sich dafür interessiert, wer in all den Jahren als Würdenträger in unserem Reyche tätig war und ist,
der kann das durch einen Klicken auf  "Statistik der Würdenträger" erfahren!

Wer in unserem Reych hat bzw. hatte welche Knappen-Nummer?
Wer diese Frage beantworten will, kann dies durch Klicken auf Knappen-Nummern erfahren.

Auch die Hausgesetze unseres Reyches sind hinterlegt.
Wiederum genügt ein Klicken auf den Text "Hausgesetze".

Wie sieht es aus mit dem "Stammbaum Schlaraffias", also: Welches Reych ist jeweils das Tochter- oder Mutter-Reych?
Wenn Euch das interessiert, dann klickt auf "Stammbaum"

Und es gibt Informationen zu besonderen Auszeichnungen, die unser Reych vergibt:   

Die Ahnen

Die Willekum

Der Jungritterorden

Der Sieben-Schwaben-Orden

Der Memminger-Mau-Orden  

Der Orden "Ritter vom Wappen der 7 Schwaben"

Der Memminger Nachtwächter

Die Minnekette

Die Sieben-Schwaben-Kette

Die Küchlinhaus-Orden

Letzte Änd.:  03.02.2018 BS                                                                                                Zurück